Mittelohrerkrankungen

Die akute Mittelohrentzündung ist eine i.d.R. schmerzhafte Entzündung der Schleimhäute des Mittelohrs. Sie kann durch Bakterien oder Viren verursacht sein. Häufig sind Kinder betroffen. Abzugrenzen sind die Sonderformen Scharlach-Otitis, Masern-Otitis und Grippe-Otitis. Gut behandelt heilt die akute Mittelohrentzündung fast immer folgenlos ab.

 

Bei der chronischen Mittelohrentzündung unterscheiden wir zwei Krankheitsbilder:

 

Chronischen Schleimhauteiterung
Es handelt sich um eine Erkrankung der Mittelohrschleimhaut, knöcherne Struturen sind in der Regel nicht angegriffen. Das Trommelfell hat einen zentralen Defekt, d.h. ein Saum bleibt immer bestehen.

 

Chronische Knocheneiterung (Cholesteatom)
Es handelt sich um eine Entzündung, die den Knochen angreift und z.T. auch zerstört. Der Trommelfelldefekt befindet sich immer am Rand ("randständig") – es ist kein Saum mehr vorhanden.

Die Ursachen beider Formen sind nicht endgültig geklärt. Während bei der Schleimhauteiterung eine abwartende Haltung unschädlich für den Patienten ist, muss bei der chron. Knocheneiterung immer operiert werden um Komplikationen zu vermeiden.

 

 

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